What is Spread in Forex
Der Spread entsteht durch die Differenz zwischen dem Preis, zu dem ein Broker ein Währungspaar kauft (Bid) und verkauft (Ask). Zum Beispiel: Bei EUR/USD beträgt der Bid 1,1050 und der Ask 1,1052 – der Spread ist 2 Pips. Für deutsche Trader, die USD-Konten nutzen, ist der Spread die implizite Transaktionsgebühr. Wenn Sie 1.000 USD in EUR umtauschen, zahlen Sie effektiv den Spread als Kosten. In Deutschland bieten Broker oft variable Spreads, die bei hoher Liquidität (z. B. während der Londoner Sitzung) auf 0,1 Pips sinken können. Bei geringer Liquidität, wie nach 22:00 Uhr MEZ, können Spreads auf 5 Pips steigen. Ein Beispiel: Sie handeln USD/JPY mit einem Spread von 3 Pips und einem Lot von 10.000 USD. Die Kosten betragen 3 USD (pro Pip etwa 0,10 USD). Bei 100 Trades pro Monat summieren sich die Spread-Kosten auf 300 USD – das kann Ihre Rendite erheblich schmälern. Deutsche Broker wie XTB oder GKFX bieten Spreads ab 0,0 Pips mit Provision, während andere wie eToro breitere Spreads ohne Provision haben. Die Wahl hängt von Ihrer Strategie ab: Scalper bevorzugen enge Spreads, während langfristige Trader höhere Spreads tolerieren können. Zudem beeinflussen wirtschaftliche Ereignisse wie EZB-Zinsentscheidungen den Spread in Deutschland, da der EUR/USD-Kurs volatil wird. Verstehen Sie den Spread als Kostenfaktor und integrieren Sie ihn in Ihr Risikomanagement.